Roland GEBERT

Jahrgang 1943 - ASV Cham - (Oberpfalz)

1989 – nach meinem ersten Volkstriathlon in Bogen – ich zog mich dabei nach dem Schwimmen vollständig um, drehte eine kleine Ehrenrunde, weil ich mich auf dem Rad verfahren hatte und brauchte eine endlos lange Zeit in der Wechselzone - war mir klar:

Du gibst den Handballsport auf und wird Triathlet.

Es dauerte allerdings einige Zeit, bis ich mein Ehrenamt als Trainer einer Verbandligamannschaft ablegte und mich auf den abwechslungseichen Dreikampf konzentrieren konnte.

Die ersten Tipps erhielt ich durch meinen Vereinskameraden Walter Pohlmann, damals BTV-Präsident:“ Nicht umziehen – gleich auf das Rad – lass die Socken weg usw.. Er war es auch, der mich zu den ersten Wettkämpfen mitnahm. Nach jeder Veranstaltung stieg meine Begeisterung, obwohl doch immer einiges passiert, so z.B. den Schwimmbeutel nicht gefunden – den Reisverschluss vom Neoprenanzug ausgerissen – bei Meisterschaften zu spät zum Start antreten usw. - aber immer wieder sammelte ich neue Erfahrungen und lernte daraus.

1995 ging ich nach über 30 Jahren Dienstzeit als Soldat in Pension. Bei einer vierwöchigen Wanderung mit Rucksack und Zelt von Flensburg nach Cham (im Bayer. Wald) reifte der Entschluss, jedes Jahr eine Langdistanz zu absolvieren.

Die Platzierungen sind dabei nicht so wichtig, wichtiger ist es mir, so vorbereitet an den Start zu gehen, dass ich bis ins Ziel Freude am Wettkampf habe. Das gelang leider nicht immer.

Trotzdem stellten sich mit der Zeit auch Erfolge ein:

TRIATHLON
Deutsche Meisterschaft
2 x 2. Platz und 1 x 3. Platz auf der Langdistanz in der TM 55 und 60
1 x 2. Platz und 1 x 3. Platz auf der Olympischen Distanz in der TM 55 und 60
Gewinner der „WORLD-BEST“-Serie
Mehrfacher Bayerischer Meister

Für 2006 habe ich vor, an drei Deutschen Meisterschaften teilzunehmen und gut abzuschneiden.

Im sportlichen Bereich bin ich vielseitig interessiert. Beruflich bedingt hatte ich meine „früheren sportlichen“ Erfolgserlebnisse beim Handball, in der Leichtathletik, beim Schiessen, beim Skilanglauf, beim Biathlon und bei militärischen Vielseitigkeitswettbewerben.

Jetzt als „alter Knochen“ beschränke ich mich (nebenher) auf Inlineskaten, Skirollerfahren, Skilanglauf und Wandern.

Am Triathlonsport gefallen mit ganz besonders die Gespräche mit den Athleten im Zielbereich und das kameradschaftliche Verhalten. Nachdem ich bereits (meistens) am Vorabend mit meinem kleinen Campingbus anreise, tragen die Unterhaltungen (GottseiDank gibt es außer Sport auch noch andere Themen) auch zum kennen lernen weiterer neuer Athleten bei.

Weniger gefällt mir, dass sich das Windschattenfahren nicht abstellen lässt.

Allen Bayerischen Triathleten und Duathleten wünsche ich Gesundheit und eine erfolgreiche Saison 2006.